RUDOLF, das Lastenrad

Rudolf. Bekanntester Namensträger ist sicherlich das besungene Rentier mit der roten Nase. Rot trägt auch einer der Rudolfs, die nachfolgend vorgestellt werden. Rudolf oder besser: RUDOLF bedeutet in diesem Zusammenhang „dem RUhrgebiet und DOrtmund sein LastenFahrrad„. Und das Beste: RUDOLF lässt sich ausleihen. Gerade für Strecken in der Stadt ist RUDOLF bestens geeignet. Transportiert werden können Einkaufstaschen, Wasserkästen oder andere größere Dinge, die ihren Weg von A nach B finden müssen. RUDOLF erspart das mühsame Schleppen, das Platz finden in Bus oder Bahn und natürlich kann so auf das Auto verzichtet werden. RUDOLF gibt es momentan in zweierlei Ausführung.

Es gibt den Roten Panther: ein Zweirad der Marke Bullitt mit einer offenen abnehmbaren Wanne.

RUDOLF Roter Panther

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und es gibt Rudi: ein Dreirad von Christiania mit einer abschließbaren Box

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Beide Lastenräder können entliehen werden. Sie haben allerdings keinen festen Abholort, sondern wechseln ihren Standort zwischen Dortmund (z.B. ConcordiArt am Borsigplatz, RadGebiet im Kreuzviertel und VeloKitchen in der Nordstadt) und demnächst auch Essen (u.a. Universitätscampus). Bis vor kurzem ließ sich der Rote Panther zudem bei der Mülheimer Initiative für Klimaschutz e.V. (Friedrich-Ebert-Straße 48, 45468 Mülheim an der Ruhr) ausleihen. Andere Stationen kommen zukünftig sicherlich auch noch hinzu. Wer sich ein Rad ausleihen möchte, der sollte vorab im Kalender einsehen, wo sich das Rad gerade befindet und wer es eventuell aktuell ausgeliehen hat. Für die eigene Ausleihe muss ein Onlineformular ausgefüllt werden. Das Besondere: Die Ausleihe ist kostenlos. Gerne kann für das Projekt gespendet werden. Dein RUDOLF versteht sich als gemeinnütziges Ausleihsystem. Falls ihr jetzt unentschlossen seid und ihr euch fragt, wann ihr so ein Lastenrad konkret benutzten könntet, dann empfiehlt sich ein Blick in die Artikel im RUDOLF-Tagebuch. Gerade am Anfang braucht es ein paar Pedaltrittlängen, um sich an das Lenken und Führen des Lastenrads zu gewöhnen.

Zuhause angekommen gab es dann eine lange Gerade und genug Platz für die erste Proberunde. Der Tipp „Nicht auf das Vorderrad gucken“ erweist sich, als der Schlüssel zum Erfolg. Auf der ersten Runde wurde die Kehre noch geschoben doch schon auf der Rückrunde konnte ich die Wende im Sattel meistern. (Silke K., die sich den Roten Panther über die Mülheimer Initiative für Klimaschutz ausgeliehen hat).

Für Kommunen und Städte birgt das Lastenrad enormes Potential: weniger Autoverkehr, mehr saubere Luft. Finanzielle Förderungen sind auch möglich. Doch schon jetzt hat RUDOLF einige Kollegen und Kolleginnen in NRW und darüber hinaus. In Köln transportieren Kasimir, Wespa und Konstanze schwere Lasten durch die Stadt. Und auf Velogistics gibt es eine Datenbank, auf der ihr europaweit Ausleihmöglichkeiten für Lastenräder findet.

Probiert RUDOLF doch einfach mal aus. Vielleicht ja auch in der bevorstehenden Adventszeit. 🙂

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