NRW Klimakongress – Gemeinsam Zukunft gestalten

Wie bereits angekündigt folgt endlich mein Beitrag zum NRW Klimakongress, der am 4.Dezember 2013 in der Wuppertaler Stadthalle stattfand. Thematisiert wurden die zentralen Herausforderungen an den Klimawandel, d.h. Anpassung und Klimaschutz.

Neben politischen Vertretern, wie z.B. NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft  sowie NRW Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Johannes Remmel, sprachen auch Vertreter aus Forschung und Wirtschaft über aktuelle Klimaschutzthemen, insbesondere im Industrieland NRW.

NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Kraft sprach direkt zu Beginn der Veranstaltung und verschwand direkt nach ihrer Rede wieder. Zuvor machte sie darauf aufmerksam, dass Deutschland und speziell NRW als Industriestandort und Fortschrittsmotor für Deutschland und auch Europa fungiere. So arbeiten in NRW derzeit 28.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien und allein 10.000 Arbeitnehmer in der Windenergie. Zudem sprach sie kurz den Koalitionsvertrag an. Dieser sei in ihren Augen besonders im Bereich des Klimaschutzes ein Kompromiss. Nichts desto trotz machte sie auf den sogenannten Klimarat aufmerksam. Dieser solle zum einen den Sachbestand im Bereich Energie und Klima bündeln und das Monitoring vorantreiben.

Auf dem Klimakongress NRW wurde deutlich, dass es auch in der nahen Zukunft kein bundesweites Klimaschutzgesetz geben wird. NRW als Vorreiterrolle erarbeitet  jedoch im Zuge des Klimaschutzgesetzes NRW, den Klimaschutzplan NRW. Durch diesen sollen die Klimaschutzziele, u.a. 25% weniger CO2 Emissionen bis 2025, erreicht werden. Die Besonderheit des Klimaschutzplanes ist der Dialog und die Beteiligung der Bevölkerung auf dem dieser basieren wird. Die Online-Beteiligung startete am 9. Dezember 2013 auf  www.klimaschutz.nrw.de.

Der Kongress zeigte neben der NRW- Region weitere Klimaschutzaktivitäten europäischer Regionen auf. Besonders heraus stach m.E. der Kärntner Landesrat für Umwelt, Energie, Nachhaltigkeit und öffentlicher Verkehr, Rolf Holub. Dieser berichtete über den Beitrag Kärntens zum Klimaschutz durch konkrete Maßnahmen im Hinblick auf die Energiewende. Gleich zu Beginn machte er darauf aufmerksam, dass er Politik nicht gelernt habe und auch nur ein normaler Mensch sei.  Für ihn sei vor allem die Partizipation der Bevölkerung ein wichtiger Bestandteil, um den Klimaschutz aktiv voranzutreiben. Zum Thema Heizen sagte er „das sei nichts anderes als die Beseitigung von Baumängeln“. 

Der Kongress fand durch die historische Wuppertaler Stadthalle in einer imposanten Umgebung statt. Allerdings gab es keine großen Neuigkeiten zum  Thema Klimaschutz. Wenn Ihr etwas für den Klimaschutz in NRW beitragen wollt, dann nehmt doch an der Online Beteiligung zum Klimaschutzplan teil oder schreibt einen Kommentar auf unserer Seite!

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