EcoMobility World Festival: einmonatige lebende Ausstellung ökomobiler Stadtverkehrsmittel

den gesamten September 2013 über wird ein Quartier innerhalb der südkoreanische Millionenstadt Suwon Schauplatz eines bisher einzigartigen Experiments (so jedenfalls, wird es angekündigt). für das EcoMobility World Festival wird 30 Tage lang das Stadtquartier Haenggung-dong vom motorisierten Individualverkehr befreit, d.h. rund 4.300 Einwohner werden ihre 1.500 Autos und Motorräder außerhalb des Quartiers stehen lassen und den ökomobilen Lebensstils ausprobieren. darüberhinaus werden die Straßen umgestaltet: denn dort, wo Autos und Motorräder verschwinden, entsteht eben Platz für den Umweltverbund (ÖPNV-, Rad- und Fußverkehr) und Aufenthalt im öffentlichen Raum.

übrigens: ausgedacht hat sich das Ganze kein geringerer als Konrad Otto-Zimmermann, der u.a. in den 1980er Jahren den Terminus „Umweltverbund“ erfand, in den 90er Jahren die Einführung der Lokalen Agenda 21 in Europa mitplante, von 2002 bis 2012 ICLEI-Generalsekretär war und schließlich im Jahre 2007 den Vorläufer der heutigen EcoMobility Alliance gründete.

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